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Eilaktion und Blogpost: Gewalt gegen LGBTI Aktivisten

Jenny Schöberlein  (08.08.2013, 21.00 Uhr)

Auf LiveWire, dem internationalen Blog von Amnesty International findet Ihr den Artikel "Gay people’s rights in the Caribbean have to be respected" zur Diskriminierung von LGBTI AktivistInnen in der Karibik.

Der Artikel zu Haiti:

"Haitianische Organisationen, die zum Ziel haben, das Bewusstsein über LGBTI Rechte (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle) zu stärken und eine öffentliche Debatte über das Stigma anzustoßen, das gleichgeschlechtlichen sexuellen Beziehungen in Haiti anhaftet, sind Drohungen ausgesetzt, seit sie sich offener und deutlicher äußern. Eine haitianische Koalition religiöser und Werte-basierter Gruppen (Coalition haïtienne des organisations religieuses et morales) hat am 26. Juni zu einer Demonstration gegen Homosexualität und gleichgeschlechtliche Ehe aufgerufen. Seit der Demonstration am 19. Juli und einem Anstieg gewaltsamer Übergriffe gegen LGBTI Personen, leben viele Aktivisten in einem Klima der Angst."


Religiöse Gruppen haben außerdem für Dienstag, den 6. August, in der Stadt Les Cayes zu einer weiteren Demonstration gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle (LGBTI) aufgerufen.

Hierzu findet Ihr auf der Homepage von Amnesty International die Eilaktion "Gewalt gegen LGBTI befürchtet", an der auch online teilgenommen werden kann.

Vielen Dank für Euer Engagement!




Eilaktion: LGBTI-AKTIVISTINNEN IN GEFAHR

Jenny Schöberlein  (23.07.2013, 19.00 Uhr)

AktivistInnen der Gruppe Kouraj, die sich für die Rechte von haitianischen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Intersexuellen (LGBTI) einsetzt, haben Drohungen, die in Verbindung mit ihrer Arbeit stehen, erhalten. Die Drohungen scheinen sich auf eine Demonstration gegen "Homosexuelle in Haiti", die für den 19. Juli geplant ist, zu beziehen.

Eine online-Version der Eilaktion findet Ihr auf der Homepage der deutschen Sektion von Amnesty International.

Vielen Dank für Euer Engagement!




Eilaktion: Menschenrechtsanwalt bedroht

Jenny Schöberlein  (28.05.2013, 20.00 Uhr)

Am 15. April waren Méris Civil und Darlin Lexima festgenommen und in Polizeigewahrsam geschlagen worden. Méris Civil kam daraufhin in der Haft zu Tode. Seitdem wird der Anwalt Patrice Florvilus, der die Fälle beider Männer betreut, bedroht und eingeschüchtert.

Der Menschenrechtsanwalt Patrice Florvilus, der auch geschäftsführender Direktor der NGO "VerteidigerInnen der Unterdrückten" (Défenseurs des Opprimés - DOP) ist, hat in den letzten Tagen glaubhafte Informationen erhalten, die stark darauf hindeuten, dass sein Leben in Gefahr ist. Dies hängt mit einem der Fälle zusammen, die er betreut: Méris Civil wurde am 15. April festgenommen und brutal geschlagen, woraufhin er in Polizeigewahrsam verstarb. Patrice Florvilus vertritt zudem Darlin Lexima, der gemeinsam mit Méris Civil festgenommen und ebenfalls geschlagen, jedoch ohne Anklageerhebung wieder freigelassen wurde.

Am 15., 17. und 19. April folgte jeweils dasselbe Polizeifahrzeug dem Wagen von Patrice Florvilus. Am 11. Mai um 18.00 Uhr hielten zwei Männer, die sich als Polizeibeamte auswiesen, Darlin Lexima in Delmas auf der Straße an. Sie warnten ihn, nicht öffentlich über seine Misshandlung in Polizeigewahrsam oder den Tod von Méris Civil zu sprechen. Am 7. Mai hatte DOP eine Pressekonferenz zur Tötung von Méris Civil abgehalten. In den letzten Tagen hat Patrice Florvilus verlässliche Informationen erhalten, dass er in ernster Lebensgefahr schwebt.

Bitte beteiligt Euch möglichst zahlreich an der Eilaktion - per Brief, Fax, oder online.

Details hier: Eilaktion: Menschenrechtsnwalt bedroht.




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